Packmitteltechnologe/in Ausbildung - Voraussetzungen und Gehalt


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Packmitteltechnologe/in Ausbildung - Voraussetzungen und Gehalt

Verpackungsmaterialien sind allgegenwärtig und kommen praktisch bei fast allen kaufbaren Produkten zum Einsatz. Oft ist die Verpackung dabei ähnlich raffiniert gestaltet wie die Ware selbst. Dafür verantwortlich sind die Packmitteltechnologen. Diese kümmern sich nicht nur um die Herstellung von Verpackungen, sondern entwerfen sie auch selbst.

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was ist ein Packmitteltechnologe?
  2. Was macht ein Packmitteltechnologe?
  3. Was muss ein Packmitteltechnologe können?
  4. Wie viel verdient ein Packmitteltechnologe?
  5. Was kann man nach der Ausbildung machen?

Was ist ein Packmitteltechnologe?

Den Beruf Packmitteltechnologe gibt es erst seit 2011, dieser löst den bestehenden Verpackungsmittelmechaniker ab. Vereinfacht gesagt stellen Packmitteltechnologen Packmittel wie Partonagen und Folien her. Aber sie sind nicht nur für die Herstellung, sondern auch für die Gestaltung und die Planung zuständig. Dabei müssen sie auf die Wirkung beim Kunden, die Funktion des Packmittels, Qualität und die Kosten Rücksicht nehmen.

Was macht ein Packmitteltechnologe? Inhalte in der Ausbildung

Die Ausbildung Packmitteltechnologen erfolgt in dualer Form. Die Auszubildenden verbringen also einen Teil der Zeit in einem Betrieb mit der praktischen Ausbildung und einen anderen Teil mit der Theorie in der Berufsschule. Die Inhalte drehen sich um alles, was im Zusammenhang mit Verpackungen steht. Azubis lernen beispielsweise mit unterschiedlichen Materialien umzugehen und Verpackungen aus Papier, Pappe, Metall oder Kunststoff zu erstellen. Ein wichtiger Bereich ist auch die Anpassung der Verpackung und der Umgang mit den jeweiligen Waren. Hier geht es um die Frage, welches Material sich für welches Produkt eignet und was zu beachten ist, damit die Waren optimal geschützt sind. Dabei erlernen die angehenden Packmitteltechnologen jeden Schritt auf dem Weg zur fertigen Verpackung. Ein Prozess, der mit dem Design in einem Computerprogramm beginnt und mit der tatsächlich selbst erstellten Verpackung endet.

Was muss ein Packmitteltechnologe können?

Wer sich für eine Ausbildung als Packmitteltechnologe/in interessiert, der sollte neben handwerklichem Geschick auch eine kreative Ader mitbringen. Sehr hilfreich ist beispielsweise ein gutes Farbvermögen, da Verpackungen potenzielle Kunden im Idealfall direkt ansprechen müssen. Darüber hinaus empfiehlt sich auch ein gewisses technisches Interesse. Packmitteltechnologen arbeiten mit verschiedenen Maschinen und Anlagen, die es alle zu bedienen gilt. Wen solche Maschinen eher abschrecken, für den ist die Ausbildung eventuell nicht das Richtige. Aus rechtlicher Sicht gibt es dagegen keine Voraussetzungen für angehende Packmitteltechnologen. Viele Unternehmen verlangen allerdings trotzdem einen Schulabschluss. Statistisch gesehen besitzen die meisten Auszubildenden in der Branche einen Realschulabschluss.

Wie viel verdient ein Packmitteltechnologe?

Was für ein Gehalt bei der Ausbildung gezahlt wird, hängt von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel die Region, Tarifgebundenheit und Größe des Unternehmens ab. Daher sind die folgenden Angaben nur als Richtlinie zu verstehen. 

1. Ausbildungsjahr: € 772 bis € 922

2. Ausbildungsjahr: € 833 bis € 988

3. Ausbildungsjahr: € 895 bis € 1.047

Nach der dreijährigen Ausbildung kann das Einstiegsgehalt bei beispielsweise zwischen € 2.155 bis € 2.882 im Monat brutto liegen. (Stand Okt 2015)

Was kann man nach der Ausbildung machen?

Die Ausbildung zum/r Packmitteltechnologen/in dauert in der Regel drei Jahre. Anschließende Stellen finden sich typischerweise bei Unternehmen, die Packmitteln aus Kunststoff oder Kartons und Umschlägen aus Papier und Pappe herstellen. Mitunter stellen auch Druckereien Packmitteltechnologen ein, falls diese mit Verpackungen arbeiten.

Wer sich für Fortbildungsmöglichkeiten interessiert, für den könnte die Weiterbildung zum Techniker in der Fachrichtung Papiertechnik interessant sein. Auch die Meisterprüfung zum Industriemeister der Fachrichtung Papier- und Kunststoffverarbeitung ist eine Alternative. Gerade wenn man plant, sich einmal selbstständig zu machen, ist der Meister der nächste logische Schritt.

Ein Studium ist nach dem Abschluss der Ausbildung ebenfalls möglich. Hier bietet sich beispielsweise das Bachelor-Fach Papiertechnik an. Je nach Bundesland reicht in manchen Fällen eine abgeschlossene Ausbildung als Zugangsvoraussetzung aus. In der Regel muss man für ein Studium mindestens eine Fachhochschulreife nachweisen, es gibt aber auch Ausnahmen (siehe Studium ohne Abitur).



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